Christoph Schmitz

Christoph Schmitz

Ackerdemia

Kurzbeschreibung

Mit der GemüseAckerdemie ermöglicht Christoph Schmitz Kindern, die Natur zu verstehen und ein Bewusstsein für Lebensmittel zu entwickeln. Seine Vision ist es, dass jede Schule einen Lernort in der Natur hat und auf angewandte Weise das Konzept von Nachhaltigkeit erlebbar macht.

Die Person

Aufgewachsen auf einem landwirtschaftlichen Betrieb studierte Christoph Schmitz Agrarökonomie und Public Policy und promovierte am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) über nachhaltige Ernährungssysteme. Inspiriert durch einen Schülerbesuch auf seinem heimatlichen Hof entwickelte er ..

Aufgewachsen auf einem landwirtschaftlichen Betrieb studierte Christoph Schmitz Agrarökonomie und Public Policy und promovierte am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) über nachhaltige Ernährungssysteme. Inspiriert durch einen Schülerbesuch auf seinem heimatlichen Hof entwickelte er 2012 das innovative Bildungsprogramm GemüseAckerdemie. Den dreifachen Vater begeistern unternehmerische Konzepte in den Bereichen nachhaltige Bildung, Landwirtschaft und Ernährung. So gründete er 2009 das Sozialunternehmen DeCo!-Sustainable Farming in Ghana und 2014 den gemeinnützigen Verein Ackerdemia.

Der Ansatz

Ackerdemia ist eine gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die Wertschätzung für Lebensmittel und gesunde Ernährung sowie das Bewusstsein für Natur zu stärken. Dazu werden innovative und nachhaltige Konzepte ent­wickelt, die auf wissenschaftlicher und praxisorientierter Basis umgesetzt werd ..

Ackerdemia ist eine gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die Wertschätzung für Lebensmittel und gesunde Ernährung sowie das Bewusstsein für Natur zu stärken. Dazu werden innovative und nachhaltige Konzepte ent­wickelt, die auf wissenschaftlicher und praxisorientierter Basis umgesetzt werden. Der Schwerpunkt liegt auf dem Bildungsprogramm GemüseAckerdemie, bei dem Kinder lernen, wo Lebensmittel herkommen, wie sie angebaut werden und wie man bewusst mit ihnen umgeht. Das Konzept lässt sich individuell in das Lehrangebot von Schulen und Kitas integrieren. Der Lernansatz und das Curriculum des Programms orientieren sich an den Leitlinien der „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“. Die Kinder lernen in kleinen Teams neben dem Anbau von Gemüse soziale Kompetenzen und eigenverantwortliches Handeln. 

Warum das wichtig ist

Kinder haben immer weniger Kontakt und Bezug zur Natur, sowohl zu Hause als auch in der Schule.;Nur wenige Kinder wissen, wo ihre Lebensmittel herkommen. Noch weniger haben schon einmal selbst Gemüse angebaut.;In Deutschland werden über 30 Prozent der Lebensmittel weggeworfen. Kinder und Jugendlic ..

Kinder haben immer weniger Kontakt und Bezug zur Natur, sowohl zu Hause als auch in der Schule.;Nur wenige Kinder wissen, wo ihre Lebensmittel herkommen. Noch weniger haben schon einmal selbst Gemüse angebaut.;In Deutschland werden über 30 Prozent der Lebensmittel weggeworfen.

Kinder und Jugendliche wissen immer weniger über Lebensmittel und deren natürliche Produktion. Verursacht durch die Beschleunigung des Alltags und veränderte Prioritäten im Bildungssystem geht immer mehr Raum für naturnahe Bildungsangebote innerhalb von Schulen und im privaten Umfeld verloren. Hier setzt Ackerdemia an: mit eigenmotivierten und ganzheitlichen Programmen, die landwirtschaftliches Wissen und soziale Kompetenzen nachhaltig vermitteln.

Einblicke

Wirkungskette (2019)

Input

  • Gesamtbudget: 4,5 Mio. €, davon Personalkosten: 3 Mio €, Sachkosten: 1,2 Mio €

  • Leistungen aus Ehrenamt: 400.000 € (über 800 Ehrenamtliche)

  • Kernteam: 70 FTE plus 80 AckerCoaches

Output

  • Etabilierung und Durchführung des Programms an mehr als 600 Schulen und Kitas in allen Bundesländern sowie Österreich und der Schweiz

  • Seit 2014 über 60.000 Kinder im Rahmen der GemüseAckerdemie ausgebildet

  • Evaluierung und Optimierung des Bildungsprogramms

  • Betreuung und Durchführung von Forschungsarbeiten und ausführliche Wirkungsanalysen

Wirkung

  • Höheres Bewusstsein für Lebensmittel und nachhaltige Lebensmittelproduktion

  • Mehr Wissen rund um Natur, Landwirtschaft und gesunde Ernährung

  • Höherer Konsum von gesunden Lebensmitteln und mehr Bewegung an der frischen Luft

  • Stärkung sozialer Fähigkeiten und eigenverantwortlichen Handelns

  • Einbindung des Schulumfelds und des Elternhauses

Mitwirkende gesucht

Was wir aktuell planen:

  • Bis 2030 soll jedes Kind in Deutschland mindestens einmal im Leben erfahren, wie Lebensmittel entstehen und Natur funktioniert.

  • Das Skalierungskonzept über Regionalmanager*innen und AckerCoaches wird weiter optimiert

  • hierfür wird gezielt nach Kooperationspartnern gesucht.

  • Stärkung des wissenschaftlichen Profils: Hierzu planen wir zukünftig vermehrt Forschungsprojekte im Bereich gesunder Ernährung und nachhaltige Bildung durchzuführen.

Dafür suchen wir:

Ratgeber*in

zur Weiterentwicklung unserer Digitalisierungsstrategie

Organisationsstärker*in

Stärkung unserer ehrenamtlichen Strukturen

Mitunternehmer*in

im Bereich Digitalisierung

Startförderer*in

für eine Langzeitstudie (5 Jahre) zur Wirkung der GemüseAckerdemie

Wachstumsermöglicher*in

Zugang zu Wachstumsfinanzierung

Politikgestalter*in

zur Vernetzung zu Ministern auf Bundes und Landesebene