Kristina Lunz

Kristina Lunz

Centre for Feminist Foreign Policy

Kurzbeschreibung

Als Mitgründerin des Centre for Feminist Foreign Policy mit Sitz in London und Berlin will Kristina Lunz die Sicherheit für Menschen weltweit erhöhen – und zwar durch eine stärker feministisch geprägte Außenpolitik und Diplomatie.

Die Person

Kristina Lunz ist feministische Aktivistin und die Mitbegründerin und Deutschlanddirektorin des Centre for Feminist Foreign Policy. Als Erste in der Familie ging sie an die Uni, studierte in London, Oxford und Stanford Psychologie, internationale Politik und Diplomatie. Sie berät heute auch das Au ..

Kristina Lunz ist feministische Aktivistin und die Mitbegründerin und Deutschlanddirektorin des Centre for Feminist Foreign Policy. Als Erste in der Familie ging sie an die Uni, studierte in London, Oxford und Stanford Psychologie, internationale Politik und Diplomatie. Sie berät heute auch das Auswärtige Amt. Ihr Ziel ist es, die Sicherheit für Menschen weltweit erhöhen – und zwar durch eine stärker feministisch geprägte Außenpolitik und Diplomatie. Sie hat bereits mehrere Kampagnen und Projekte gegründet, unter anderem die NGO ‘GEM – Gender Equality Media e.V.’, die Aufmerksamkeit für den Zusammenhang zwischen medialen Sexismus und geschlechtsspezifischer Gewalt schaffen will. Kristina Lunz hat als wissenschaftliche Beraterin zu Themen wie internationaler Waffenhandel, internationale Sicherheit sowie Frauen, Frieden und Sicherheit (Women, Peace and Security – WPS) gearbeitet. 2019 setzte Forbes sie auf die ‘30 under 30’-Liste, außerdem kam sie auf die DACH-30 under 30-Liste des Magazins. Kristina ist nicht nur Ashoka-Fellow, sondern eine Atlantik Brücke Young Leader, Gates Foundation SDGs Goalkeeper und BMW Foundation Responsible Leader. 

Der Ansatz

Das Centre für Feminist Foreign Policy fördert den öffentlichen Diskurs über feministische Außenpolitik durch Veranstaltungen und Veröffentlichungen und berät Politiker und Ministerien, um eine gerechtere und friedlichere Außenpolitik zu erreichen, die insbesondere Minderheiten schützt. ..

Das Centre für Feminist Foreign Policy fördert den öffentlichen Diskurs über feministische Außenpolitik durch Veranstaltungen und Veröffentlichungen und berät Politiker und Ministerien, um eine gerechtere und friedlichere Außenpolitik zu erreichen, die insbesondere Minderheiten schützt.

Warum das wichtig ist

Kristinas Ziel ist es, Außen- und Sicherheitspolitik feministischer zu machen. Traditionell ist es so, dass außenpolitische Bereiche einen sehr starken Fokus auf staatliche Sicherheit statt auf menschliche Sicherheit haben. Das führt unter anderem dazu, dass es international weniger um Kooperatio ..

Kristinas Ziel ist es, Außen- und Sicherheitspolitik feministischer zu machen. Traditionell ist es so, dass außenpolitische Bereiche einen sehr starken Fokus auf staatliche Sicherheit statt auf menschliche Sicherheit haben. Das führt unter anderem dazu, dass es international weniger um Kooperation, sondern um Erpressung, Krieg und Konflikte geht. Das will sie ändern, indem sie die Rechte und die Ansichten und die Bedürfnisse von Gruppen in den Fokus nimmt, die sonst nicht an erster Stelle stehen. Da sind zum Beispiel Frauen als größte politische Minderheit, da sind aber genauso LGBTQI*-Menschen und nicht weiße Menschen. In ihrer Vorstellung wird eine feministische Außenpolitik vor allem von den Vorstellungen einer feministischen Zivilgesellschaft beeinflusst. Es gibt Forschung, die besagt, dass der signifikanteste Faktor, ob ein Land nach innen oder anderen Ländern gegenüber gewaltbereit ist, das Niveau an Gleichberechtigung ist. Das bedeutet, dass mehr feministisches Denken in der Außen- und Sicherheitspolitik zu mehr Frieden international und weniger Konflikten führen kann.

Einblicke