Roman R. Rüdiger

Roman R. Rüdiger

Education Y

Kurzbeschreibung

Roman R. Rüdiger ist Gründer und CEO von talent::digital, einem Startup, das digitale Souveränität von Arbeitssuchenden und Arbeitnehmern fördert.

Als Gründer und geschäftsführender Vorstand von EDUCATION Y  (bis 2019) setzte er sich für individuellen Bildungserfolg und Bildungsinnovation ein. Die Vision der Social-Profit-Organisation ist es, die Lehr-, Lern- und Beziehungskultur in Familien und Schulen so zu verändern, dass Kinder und Jugendliche durch die sie begleitenden Erwachsenen stets befähigt werden, ein erfolgreiches und selbstbestimmtes Leben zu führen.

Die Person

Roman R. Rüdiger ist Sozialmanager und lernte die Pra­xis der Jugendhilfe während seiner beruflichen Stationen als Geschäftsführer und Abteilungsleiter in Jugend- und Wohlfahrtsverbänden kennen. Er ist Gründungsmitglied des buddY e.V. Der Verein existiert seit 2005 und benannte sich 2016 in E ..

Roman R. Rüdiger ist Sozialmanager und lernte die Pra­xis der Jugendhilfe während seiner beruflichen Stationen als Geschäftsführer und Abteilungsleiter in Jugend- und Wohlfahrtsverbänden kennen.

Er ist Gründungsmitglied des buddY e.V. Der Verein existiert seit 2005 und benannte sich 2016 in EDUCATION Y um. Roman R. Rüdiger ist geschäftsführender Vorstand der Organisation, die Programme für Schulen, Kitas und Familien anbietet. Im Dienste der Wissenschaft ist Roman R. Rüdiger seit 2009 als Dozent an der FU Berlin in der Lehrerausbildung tätig. Von 2014 – 2018 war er Sprecher des Bundesverbandes Innovative Bildungsprogramme.

Seit Anfang 2020 ist Roman R. Rüdiger CEO des Startups und Purpose-Unternehmens talent::digital aus Düsseldorf. 

Der Ansatz

Kinder und Jugendliche sollen dem Leben mit all den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts und seiner Komplexität gewachsen und in der Lage sein, im Sinne eines guten gesellschaftli­chen Miteinanders zu leben, zu handeln und Verantwortung für sich und andere zu tragen. EDUCATION Y trägt mit Prog ..

Kinder und Jugendliche sollen dem Leben mit all den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts und seiner Komplexität gewachsen und in der Lage sein, im Sinne eines guten gesellschaftli­chen Miteinanders zu leben, zu handeln und Verantwortung für sich und andere zu tragen. EDUCATION Y trägt mit Programmen entlang der Bildungskette dazu bei, dass die heranwachsende Generation gute Aufstiegschancen und Freiräume für die individuelle Talent- und Potentialentfaltung erhält. Im Zentrum der Arbeit stehen angemessene Kompetenzen für das 21. Jahrhundert zu fördern.  Im familY-Programm werden die Bildungskompetenzen von Eltern gefördert und Familien in ihrer Funktion als wichtigste Bildungsinstitutionen unterstützt. Das buddY-Programm trainiert, unterstützt und begleitet Schulen in ihren Reformprozessen, damit Kinder und Jugendliche spezifische Kompetenzen auch in der Schule über eigene Lernerfahrungen erwerben können. Ein wichtiger Faktor ist das Verhalten und die Haltung des Lehrpersonals. Die PACEMAKER Initiative fördert digitale Souveränität und unterstützt Schulen in ihrer digitalen Entwicklung.

Warum das wichtig ist

Die Ergebnisse aus nationalen Bildungsberichten und aus internationalen Vergleichsstudien belegen eine starke Ungleichheit bei der Bildungsbeteiligung in Deutschland. In kaum einem europäischen Land ist der Zusammenhang zwischen familiärer Herkunft und beruflichem Erfolg so stark ausgeprägt wie i ..

Die Ergebnisse aus nationalen Bildungsberichten und aus internationalen Vergleichsstudien belegen eine starke Ungleichheit bei der Bildungsbeteiligung in Deutschland. In kaum einem europäischen Land ist der Zusammenhang zwischen familiärer Herkunft und beruflichem Erfolg so stark ausgeprägt wie in Deutschland. Der Anteil der Kinder, die laut Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes (2016) in einem durch Erwerbslosigkeit oder Armutsgefährdung geprägten Elternhaus leben, liegt bei 19 Prozent. Viele der Kinder mit diesem sozialen Hintergrund werden von unserem Bildungssystem ausgegrenzt. Die Situation wird verschärft, durch die fehlenden digitalen Kompetenzen Heranwachsender. Laut der International Computer- and Informationliteracy Study (ICILS 13) verfügen in Deutschland rund 30 Prozent unserer Schüler über unzureichende digitale Kompetenzen und werden dadurch persönlich wie beruflich aus der digitalen Gesellschaft ausgegrenzt. Bei den 13- bis 17-jährigen gelten 1,1 Mio. als digital unzureichend befähigt.  Auch hier gibt es große Herkunftseffekte. Der gesellschaftliche Zusammenhalt leidet unter einem Auseinanderdriften der Schichten.

Einblicke

Mitwirkende gesucht

Dafür suchen wir:

Politikgestalter*in

Unsere Konzepte sind alle systemisch. Wir wollen Strukturen und Bedingungen ändern. Für eine wirksame Bildungsinnovation in Deutschland. Dafür müssen wir auch Politik gestalten.